Maßgeschneiderte Konzepte für die Venen: schonend und effektiv, 05.02.2018

Durch präzise, schonende Behandlungs- und OP-Technik und gut verträgliche ambulante Anästhesiemethoden sind PatientInnen bei Venenproblemen auch nach Operationen schnell wieder fit!

Pro Jahr stellen sich ca. 700 neue Patientinnen und Patienten zur Gefäßuntersuchung in meiner Sprechstunde vor. Oft ist das Venensystem gesund und andere Gegebenheiten liegen vor: neurologische Diagnosen wie das Restless Legs Syndrom, arterielle Durchblutungsstörungen, orthopädische Veränderungen etc. Neben schmerzfreien Untersuchungen ohne Strahlenbelastung ist es wichtig, dem Patienten genau zuzuhören. Danach wird nach einer Farb-Ultraschall-Untersuchung aufgrund der Erfahrung aus über zwanzig Jahren in der Gefäßmedizin zusammen mit der/dem Betroffenen die Therapie geplant.

Klassische OP seltener

Meine Behandlungen werden seit 2012 anonym erfasst und wissenschaftlich ausgewertet. Von 3.652 PatientInnen, die sich 2012 bis 2016 zur Beurteilung des Venensystems vorgestellt haben, hatten mehr als die Hälfte gesunde Venen – eine gute Nachricht! Für die 1.681 Menschen mit behandlungsbedürftigen Venenbefunden stehen schonende Therapiemethoden zur Verfügung.

Die klassische Operation hat bei ausgewählten Befunden nach wie vor ihre Berechtigung, ist aber seltener geworden. Häufiger kommen Katheter-Eingriffe in örtlicher Betäubung zur Anwendung. Zwei Drittel der Eingriffe werden ambulant oder tagesklinisch durchgeführt. Mehr als ein Drittel aller Befunde können ohne invasiven Eingriff in der Ordination mit Schaumverödung saniert werden. Immer wieder erweist sich eine Kombination der Methoden als besonders erfolgreich.

Durch präzise, schonende Behandlungs und OP-Technik und gut verträgliche ambulante Anästhesiemethoden sind PatientInnen auch nach Operationen schnell wieder fit: etwa 80% aller Operierten nehmen nie ein Schmerzmittel ein. Sportverzicht, Arbeitsunfähigkeit und das Tragen der Kompressionsstrümpfe sind nur für wenige Tage nötig. Körperliche Schonung ist weder erforderlich noch erwünscht. Vier bis sechs Monate nach jeder Venenbehandlung wird bei der Nachuntersuchung das Behandlungsergebnis überprüft und gegebenenfalls ergänzt.

Eine grundsätzlich andere Erkrankung ist die Arteriosklerose. Auch hier haben sich die Behandlungskonzepte geändert hin zu weniger Operationen. Prävention durch Lebensstil-Veränderungen und Medikamente ist angesagt. Bei einem arteriellen Gefäß-Check kann eine individuelle Empfehlung zur Vermeidung von Herzinfarkt und Schlaganfall gegeben werden.

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