Video-Interview mit Dr. Leidolf - Teil 1, 15.01.2015

Dr. Hermann Leidolf ist Facharzt für Unfallchirurgie, mit dem Spezialgebiet minimalinvasive Fußchirurgie (Hallux valgus) sowie der Behandlung von Arthrose. Operationen führt Dr. Leidolf in der Kursana Privatklinik in Wörgl durch.

Man liest immer häufiger von schmerzhaften und unansehnlichen Verformungen im Fußbereich. Wie kommt es zu solchen Verformungen?

Viele Menschen leiden unter schmerzhaften Fußverformungen, betroffen sind davon zu 90% Frauen. Dies kann zum einen durch Vererbung entstehen. Hier kann man auch durch präventive Maßnahmen nicht viel ändern. Meist ist jedoch das Tragen von falschem Schuhwerk die Ursache für solche Verformungen. Ein Hauptproblem dabei ist unter anderem das tägliche Tragen von Stöckelschuhen oder von einengendem und falschem Schuhwerk.
 

Welche Behandlungsmethoden gibt es in diesem Bereich?

Wenn es zu einer Fußverformung kommt, bei der auch konservative Maßnahmen, wie zum Beispiel Einlagen nicht mehr helfen, gibt es nur mehr die Möglichkeit der operativen Berichtigung. Die konventionelle Operationstechnik geschieht über zwei, fünf Zentimeter lange Einschnitte in die Haut und Weichteile. Dabei wird das Ergebnis mit einem Metallimplantat am Knochen fixiert. Dadurch wird bei der konventionellen Methode eine zweite Operation benötigt, in der das Implantat wieder entfernt wird. Diese Eingriffe können von geschwollenen Füßen und Schmerzen, die vier bis sechs Monate nach der Operation noch andauern, begleitet werden.
 

Was kann man sich unter der minimalinvasiven Operationstechnik vorstellen?

Bei der minimalinvasiven Operationstechnik werden nur mehr drei kleine Schnitte gesetzt. Der Vorteil hier ist eine schnelle Genesung, weniger Schmerzen und das Wegbleiben einer zweiten Operation, da hier kein Metallimplantat eingesetzt wird.
 

Welche Risiken gibt es bei dieser Operationstechnik und wo wird diese angeboten und durchgeführt?

Bei der konventionellen Methode gibt es ein 30%iges Operationsrisiko (Schwellungen, Entzündungen, etc). Bei der minimalinvasiven Methode liegt dieses bei lediglich 2%, was eine wesentliche Verbesserung bedeutet. Die minimalinvasive Fußchirurgie wird zurzeit, in Tirol, nur in der Kursana Privatklinik angeboten. Die Kosten werden von der Krankenkassa jedoch nicht übernommen.

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